Dünen und Fähren.

Es ist Mitte November und wir stehen in Griechenland im Lockdown (Tag 7) – also endlich Zeit, um mal wieder einen Blogartikel rauszuhauen. Die letzten zwei Monate sind wie im Flug vergangen und ich grabe mich immer noch durch hunderttausend Fotos aus Serbien und Bulgarien. Das mit den Fotos ist echt Fluch und Segen. Einerseits freue ich mich darüber, so viele Eindrücke eingefangen zu haben. Andererseits schwebt auch ständig die Frage über meinem Kopf, ob wir uns jemals wieder diese unzähligen Schnappschüsse angucken werden und ob sich die ganze Mühe dahinter (angucken, löschen, sortieren, auswählen, nochmal sortieren, nochmal auswählen und schließlich hochladen) überhaupt „lohnt“? Die gleiche Frage habe ich mir auch schon im Hinblick auf unsere Blogartikel gestellt. Liest das überhaupt jemand? Interessiert es irgendwen, was wir irgendwann einmal gekocht haben, wo wir gewandert sind und welchen tollen Sonnenuntergang wir zum Tagesabschluss hatten? Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass ich diese Art und Weise der Dokumentation primär für mich ganz persönlich mache. Sekundär natürlich auch für jeden nahestehenden Menschen, der ein bisschen mitverfolgen möchte, was Marco und ich so treiben und wie unser Alltag „on the road“ eigentlich ist. Doch im Grunde geht es mir um mein ganz persönliches Gefühl. Das ist dieses Gefühl, das mich dazu bringt, jeden Abend erneut an den Strand zu pilgern und schon wieder einen Schnappschuss von dem Sonnenuntergang zu machen, der mich dort erwartet und mich jedes Mal aufs Neue staunen lässt. 

In diesem Sinne lasse ich im vorliegenden Blogartikel mal die Fotos für mich sprechen und schreibe diesmal keine Geschichten in Textform nieder. Auf den Bildern befinden wir uns irgendwann im September irgendwo in Serbien…

3 Gedanken zu „Dünen und Fähren.“

  1. Hi,
    klar lesen eure Berichte viele. Aber schreiben natürlich nicht immer nen Komentar.
    Ich mach meine Berichte auch eher für mich. Ist toll die selbst nach ner Weile mal wieder zu lesen.
    Daher einfach „Weiter so“
    Gruß Tormix

  2. Marco mal als Hundeflüsterer zu sehen ist auch mal ganz interessant. Was mir jedoch gefehlt hat ist ein Foto von deinen allabendlichen Sonnenuntergängen.
    Den Lockdown so zu verbringen wie ihr ihn könnt ist fast schon eine Ermutigung aufzubrechen und zu Euch zu kommen. Das Plätzchen wo Ihr zur Zeit steht habt Ihr Euch mega gemütlich eingerichtet. Da kann man es schon aushalten. Ich hoffe Ihr bekommt nicht den Koller und geht zurück nach D. in die City…

  3. Ich lese alles! Und ballert alles raus! Und aus den Fotos kann man mal ein tolles Album machen. Aber ja sortieren nervt. Wenn man jeden Tag die unsinnigen löscht ist es aber nicht mehr ganz so schlimm!
    Genießt Griechenland!

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